Ist eine Weile her seit ich wirkliche Fortschritte mit „Limit“ gemacht habe, obwohl ich mir eigentlich mal vorgenommen habe das Buch zuerst zu beenden. Mittlerweile bin ich aber immerhin im deutlich vierstelligen Bereich was die Seitenzahl angeht. Hier soll es aber nicht um „Limit“, sondern um ein weiteres Werk von H.P. Lovecraft gehen.
Ich weiß zwar nach wie vor nicht genau ob und wenn ja wie Lovecraft in die Reading-Challenge passt aber bis dahin bin ich zumindest gut unterhalten.
„The Shadow over Innsmouth“ ist 1936 entstanden und es ergibt sich was die Seitenzahl anbelangt das gleiche Problem wie schon bei „The Call of Cthulhu“. Der Einfachheit werde ich mich hier allerdings auf Goodreads verlassen und einfach behaupten es seien 158 Seiten gewesen.
Seitenzahlen, Titel etc. sind auf Dauer aber nicht besonders interessant weshalb ich also noch ein paar Worte zum Inhalt verlieren werde. Die Geschichte beginnt mit einem Ich-Erzähler, der von einer Reihe an ominösen Polizeieinsätzen berichtet, die in und um die Stadt Innsmouth stattgefunden haben und auch zu vielen Verhaftungen führten, von denen allerdings die Bewohner der Umliegenden Gemeinden nicht wissen weshalb sie stattgefunden haben. Im Folgenden erzählt der Protagonist davon wie er auf einer Reise durch die amerikanische Region New England per Zufall in Innsmouth gelandet ist und dort im Verlauf der Handlung auf ein dunkles Geheimnis, dass wie ein dunkler Schatten über der geheimnisvollen Stadt liegt und, wie sich später herausstellt, auch ihn selbst betrifft.
Wie schon in „The Call of Cthulhu“ hat mir auch hier wieder die dichte Atmosphäre, die von Lovecraft erzeugt wird sehr zugesagt. Das irgendetwas mit Innsmouth nicht stimmt, was der Protagonist zwischendurch auch entsprechend formuliert, wird schon allein durch die Beschreibung der Gebäude und Personen in der Stadt klar. Ebenso stimmig ist, dass sich, als die Hauptfigur, deren Name übrigens nicht erwähnt wird, einen Einheimischen abfüllt um ihn auszufragen, dessen Grad der Trunkenheit im Schreibstil der Wörter widerspiegelt. Das ganze ist allerdings der Lesbarkeit wenig zuträglich wie etwa an folgendem Satz ganz gut zu erkennen ist: „They‘re a-bringin‘ things up aout o‘ whar they come
from into the taown—ben doin‘ it fer years, an‘ slackenin‘ up lately.“
Mein Urteil zu diesem Buch Lovecrafts, dass es übrigens als einziges seiner Werke zu seinen Lebzeiten in gebundene Form geschafft hat – wenn auch nur mit einer Auflage von 200 Stück sieht so aus, dass es mir ziemlich gut gefallen hat und bis zum Ende, das noch mit einem guten Plottwist aufwarten kann, spannend bleibt.

Was ist mit der Tier-Kategorie?
ich vergesse immer, dass du da schon Glenkill hast
Davon mal abgesehen wäre die Tier Kategorie für dieses Buch wenn dann nur mit ziemlich großzügiger Auslegung machbar, da im Buch (Fischerei außen vor gelassen) keine Tiere im eigentlichen Sinne vorkommen.