Hier kommt zur Abwechslung mal wieder ein Beitrag der nicht bloß ein Update zu meinem eher langsamen Lesefortschritt bei „Limit“ darstellt.
Am Sonntag Abend haben wir ein „Read-In“ veranstaltet. Darunter darf man sich vorstellen, dass wir (eine Handvoll Leute, die an der Reading-Challenge teilnehmen) uns getroffen haben um zu lesen. Da man sich aber zum Lesen im allgemeinen nicht treffen braucht waren wir damit auch lediglich eine Stunde beschäftigt. Vorher gab es sehr leckeres Mac’n’Cheese und anschließend haben wir Mysterium gespielt. Mysterium wiederum ist ein kooperatives Spiel das sich wie eine Mischung aus Cluedo und Dixit anfühlt. Entgegen den Erwartungen haben wir es tatsächlich geschafft die eine Stunde durchgängig zu lesen und uns (fast) nicht abzulenken. Der vorangegangene Satz mag zwar nach Sarkasmus klingen (dieser beginnt auch schon wieder so), ist aber keiner.
Bei Limit bin ich in letzter Zeit ganz gut vorangekommen, allerdings gibt es da nicht so besonders viel interessantes zu berichten was nicht schon Erwähnung gefunden hätte.
Nebenbei habe ich „The Call of Cthulhu“ von Howard Phillips Lovecraft gelesen. Normalerweise würde jetzt eine Seitenzahl folgen, da ich es allerdings in elektronischer Form gelesen habe ist das etwas schwierig… Bei Goodreads sind es 43 Seiten, in der .epub Version angeblich 70 in einem pdf 18 und in den meisten gedruckten Formen um die 60. Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen. Die Wortzahl variiert dagegen nicht so sehr und liegt bei ziemlich genau 12.000. Das entspricht umgerechnet in etwa 37 Seiten von „Limit“ oder 51 von „Glennkill“.
Nun aber genug der Statistik und zum Inhalt. Die 1926 veröffentlichte Geschichte handelt von einem jungen Mann der in den Aufzeichnungen seines kürzlich verstorbenen Onkels verstörende Informationen über die „Great old Ones“ und die Kulte, die diesen alten gottartigen Wesen huldigen und berichtet über diese. Von den mythologischen Wesen, die Lovecraft erfunden hat steht bei dieser Gescichte, der Titel lässt es bereits vermuten, Cthulhu im Vordergrund. Über den Schreibstil lässt sich sagen, dass es sich um relativ komplexes Englisch handelt, dass sich aber ganz angenehm lesen lässt. Die Schreibweise an sich ist mir dabei weder positiv noch negativ besonders aufgefallen, die Atmosphäre hingegen ist exzellent dargestellt.Wer sich also selbst ein Bild davon machen möchte was es mit dem geflügelten Tentakelmonster mit dem unaussprechlichen Namen auf sich hat dem sei „The Call of Cthulhu“ wärmstens empfohlen.
Da Lovecraft 1937 verstorben ist sind seine Werke mittlerweile gemeinfrei und damit kostenlos und legal im Internet erhältlich. Wer also der obigen Empfehlung nachkommen möchte braucht noch nicht einmal lange zu suchen, da etwas weiter oben bereits Lovecrafts gesammelte Werke verlinkt sind.

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